Die Sache mit dem inneren Schweinehund im Winter...
Nun ist es wieder so weit... Es ist kalt und nass draußen. Wenn wir raus gehen, ziehen wir uns dick an und kuscheln uns sowieso am liebsten den ganzen Tag mit einer heißen Tasse Tee auf dem Sofa ein.
Die „dunkle“ Jahreszeit hat wieder begonnen und der ein oder andere kennt die Gefühle, die damit einhergehen können. Von Müdigkeit, über Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen bis hin zur leichteren Gereiztheit. Das alles sind häufige Symptome, die uns unser tägliches Training erschweren und uns ein Stück weit Träger machen.
Unser innere Schweinehund erscheint irgendwie größer je weniger Tageslicht zur Verfügung steht. Aber genau dagegen kann man etwas tun.
Was helfen kann:
1. Stecken Sie sich realistische und erreichbare Ziele mit der SMART-Methode
- Spezifisch ➔ Ziele so konkret und spezifisch wie möglich formulieren
- Messbar ➔ Qualitative und quantitative Messgrößen bestimmen
- Attraktiv ➔ Planen Sie so, dass Sie auch Lust haben, die Ziele zu erreichen
- Realistisch ➔ Machbarkeit der Aufgabe innerhalb der Zeit und mit den Mitteln
- Terminiert ➔ Ziele zeitlich bindend planen: Was ist bis wann zu schaffen?
Wenn Sie sich Ihr Ziel nochmal genauer betrachten und Sie die Gründe für Ihr Training vor Augen halten, steigt in der Regel die Motivation. Welche Vorteile haben Ihre sportlichen Aktivitäten auf Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden und wie toll ist das Gefühl, sich erst nach einer erfolgreichen Trainingssession auf das Sofa zu kuscheln?
2. Visiualisierungen helfen
Ob Wochenplan, Aktivitätsprotokoll, To-Do Listen oder Bildern die uns inspirieren. Als Unterstützung unserer Zielerreichung und Steigerung der Motivation, können Visualisierungen extrem helfen. Überlegen Sie, an welchen Orten sie dafür am besten platziert werden sollten. Dies liegt natürlich auch an Ihrer bevorzugten Trainingszeit. Möchten Sie eher morgens direkt nach dem Aufstehen trainieren, hilft vielleicht das Post-It am Badezimmerspiegel. Wollen Sie sich auch mal in der Mittagspause ein paar Übungen aus der MEDICLIN Therapieapp widmen, erinnert Sie der eingestellte Bildschirmschoner beim Sperren des PCs.
Übrigens können auch Anziehsachen als Erinnerungshilfe dienen. So kann die Gewohnheit morgens zunächst die Sportsachen anzuziehen, die Wahrscheinlichkeit deutlich erhöhen, dass Sie danach auch wirklich anfangen – ich meine, Sie haben die Sachen ja jetzt sowieso schon an.
3. Holen Sie sich Unterstützung ins Boot
Gemeinsam trainieren macht in der Regel doppelt Spaß und motiviert uns! Es kann helfen, Freunde und Familie aktiv mit einzubinden und um Unterstützung zu bitten. Vielleicht haben Sie ja direkt diese eine Person vor Augen, die sich super als Motivator und Personal-Coach eignet. Von der Sie wissen, dass sie nicht so schnell locker lassen wird. Sprechen Sie diese Person gerne an und geben Sie ihr die Erlaubnis hartnäckig zu sein. Unser Umfeld möchte uns in der Regel unterstützen. Wenn wir ihnen sehr konkret sagen, wie das am besten möglich ist, ist es ein effektiver Weg unsere Motivation und unseren Zusammenhalt zu stärken.
4. Belohnen Sie sich
Neben dem Setzen von realistischen Zielen im Training, darf natürlich auch die Belohnung bei Erreichung dieser nicht ausbleiben. Überlegen Sie, was Sie sich beim Erreichen Ihrer Ziele gönnen könnten. Ob Besuch der Therme, Essen gehen im Lieblingsrestaurant oder einfach ein gutes Buch in der Badewanne lesen. Generell sollten Sie auf die Erholungs- und Regenerationsphasen innerhalb Ihres Trainings achten und versuchen regelmäßig bei den Inhalten aus dem Bereich Wissen und Wohlbefinden in der App zur Ruhe kommen.
5. Gestalten Sie sich Ihr Training ansprechend
Gerade wenn es draußen grau und kalt ist, kann es helfen, sich eine ansprechende Trainingsatmosphäre drinnen zu schaffen. Von motivierender Lieblingsmusik mit aufbauenden Rhythmus für das Training bis hin zu gedämpften Lichtquellen während der anschließenden Fantasiereise.
Werden Sie kreativ und probieren Sie aus, was Ihren Schweinehund am meisten in die Bewegung bringt! Weitere Informationen rund um das Thema unzureichende Motivation finden Sie hier.